Begehung IV

Nun sind die Spiralen ja zugeschüttet! Leider, leider!! Man hätte sie doch gut einsetzen können, um den Plastikmüll aus der Schlei herauszufiltern…

Das war vor 5 Jahren:


Der Admin war heute in Schleswig und hat herausgefunden, welchem Zweck die Mühle Nicola auf der Freiheit zugeführt werden soll:

Die Mühle (wenn sie fertig ist) wird mit ihrer Windkraft die drei abgebildeten Schnecken antreiben. Damit werden die Zerkarien aus der kleinen Breite und vor dem Luisenbad angesogen und in dem abgebildeten Container vernichtet. Hoffentlich wird alles noch zur Badesaison fertig!


Mühle, Container und Schnecken werden gefühlvoll in die Landschaft eingebettet.

Hugo: was für ein Schwachsinn!! Das Schlimme ist, es werden Leute glauben!

Admin: „Hugo“ postet anonym mit der Email-Adresse: „gehtdir@nix.an“. Ein armseliger Wicht! Hat er nicht den Mut, hier seine Meinung mit dem angemessenen Humor zu sagen? Und – warum soll es schlimm sein, wenn Leute den von mir verzapften Blödsinn glauben? „Hugo“ gehört im Übrigen zu den Zeitgenossen, die „dir“ und „dich“ verwechseln. Macht aber nichts – von so einem Typen möchte ich ohnehin nicht geduzt werden.

Update am 4.7.13: die „Spiralen“ drehten sich früher wohl in einem Regenwasserspeicher. In diesen Tagen wurde das Bauwerk von Baggern plattgemacht. Bei der „Gelegenheit“ wurde der Schilfstreifen am Schleiufer um Nicola herum beseitigt. Niemand weiß von nix… (SN v. 4.7.)
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Blick

Das ist der Blick von der Michaelisallee im Jahr 1937. Heute, bei dem guten Wetter, kann es fröhlicher und bunter aussehen.

Aber 1937, am Vorabend des Krieges und in düsteren Zeiten, war dieser Blick über die Stadt vielleicht passender.

Die Dächer sind schief und krumm und der Zaun zur Allee hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Aber dieses Bild passt zu meinen Erinnerungen an Schleswig.


Hier scheint die Sonne…
 
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Erinnerungen

Angelika P.: Hallo, gerade entdeckte ich diese Seite, weil ich auf der Suche nach gemeinsamen Erinnerungen und Klassenkameraden bin. Ich kam 1960 nach Schleswig und ging dann zunächst „Am Brautsee“ in die 2. Klasse, dann wurden die Schulen zusammengelegt und ich ging fortan zur Asmus-Jakob-Carstens-Schule am Gallberg – leider nur bis zum 5. Schuljahr und dann zogen wir, bedingt durch den Beruf meines Vaters, ins Rheinland (was für ein Kulturschock und Rückfall, denn dort hatte man weder schon Englischunterricht noch schrieb man mit Füller… …nein… …da schrieb man noch auf Schiefertafeln!!).

Klassenlehrerin in Schleswig war zunächst Frau Sendel, die dann aber Rektorin an einer anderen Schule wurde und nach den Sommerferien waren wieder Schulen bzw. Klassen zusammengelegt worden und unser neuer Klassenlehrer war Herr Brozius. Ein hagerer, hoch gewachsner Mann, den ich sehr, sehr geschätzt habe und über den es einen ganz schlimmen Spottvers gab… …dabei war er so nett.

Bei Frau Jacobs hatten wir Englischunterricht, eine stattliche Frau mit grossem schwarzen Dutt und einer dunklen Hornbrille. Ihre Art, uns die Aussprache der Vokale gleich in der ersten Unterrichtsstunde beizubringen… …ich habe es niemals vergessen (Abel, Ibel, Ebel, Eibel – hols der Deibel … 🙂 )

Ach, mir fallen so viele Dinge ein… Ich weiss auch noch einige Namen von Klassenkameradinnen – will aber erst einmal nachfragen, ob es hier jemanden gibt, der meine Erinnerungen teilt? Liebe Grüße, Angelika. Admin: Das „Klassentreffen“ hat einige Klassenfotos der Gallbergschule.

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